Montag, 10. Juni 2013

Der Musikkurs Klasse 9 in der Oper



Aktionstag an der Oper Stuttgart plus Opernbesuch „La Sonnambula“

Dieses Jahr war die Musikklasse 9 in einem Opern-Workshop und der dazugehörigen Oper, die Nachtwandlerin. Im Workshop wurde uns das Opernhaus gezeigt. Wir waren in der Königsloge und konnten den Aufbau zum „Fliegendem Holländer“ sehen. Es gibt eine riesige Halle mit verschiedenen Bühnenbildern und Requisiten. Wir durften auch eine Szene einüben, natürlich mit Gesang. Zum Glück hatten wir einen übersetzten Text, denn die Oper ist auf italienisch. Zum Schluss wurden alle in Gruppen eingeteilt, wir durften mit einer der Sängerinnen reden. Sie hat uns erzählt, dass sie die Rolle der Lisa spielt, eine eifersüchtige Gasthausbesitzerin. Sie erklärte uns wie sie dazu gekommen ist, Opernsängerin zu werden und zeigte uns wie schwer es ist eine Aktion durchzuführen und dabei zu Singen.
In der Oper geht es um die schöne Amina, die sich mit dem wohlhabenden Bauer Elvino verlobt. In den kleinen Ort kommt ein Fremder, der sich als der verschwundene Graf rausstellt. Er macht Amina schöne Augen und Elvino kocht vor Wut. Am nächsten morgen findet das Dorf Amina im Bett des Grafen, sie war nachtgewandelt und hatte von der bevorstehenden Hochzeitsnacht geträumt. Elvino verlässt Amina und verlobt sich nun mit der Gasthausbesitzerin Lisa, die seit langem sich in den Bauern verguckt hatte. Zum Schluss sieht man Amina wie sie voller Trauer ein letztes Mal schlafwandelt. Elvino sieht ein, dass nie etwas zwischen ihr und dem Grafen war und möchte es erneut mit Amina versuchen.
Sarya, 9b

Dienstag, 4. Juni 2013

Wir wandern den Stuttgarter „Rössleweg“.



Bericht der Klasse 5a über die Wanderung der ersten vier von fünf Etappen (Park-Realschule Zuffenhausen, Klassen 5a/b, Mai 2013).




http://www.vsv-stuttgart.de/index.php?article_id=105 (27.5.2013)




1. Etappe (Bericht von Louise, Moritz, Mailin, Aylin):
Es war ein regnerischer 13. Mai, als wir – die Klassen 5a und 5b der PRZ – anfingen, den Stuttgarter „Rössleweg“ zu wandern. Wir liefen von der Schule los, immer am Wald entlang bis zum „Garten Dehner“. Ab der Ludwigsburger Straße ging es für uns dann nur noch den Berg hinauf. In den Weinbergen oberhalb von Zuffenhausen angekommen, legten wir eine kleine Pause in einem Holzhäuschen ein, bevor es
weiterging. Mittlerweile regnete es nämlich. Plötzlich versperrte eine Absperrung uns den Weg, also mussten wir ein wenig durch einen Wald hindurchstapfen. Wir kamen am Robert-Bosch-Krankenhaus vorbei und liefen nur noch geradeaus zur Wetterwarte oberhalb von Stuttgart-Münster. Dort lösten wir ein paar Aufgaben in unserem „Rösslewegbuch“ zum Thema „Wetter“. Anschließend liefen wir die Weinberge hinunter Richtung Neckar und fuhren mit der U-Bahn zum Kelterplatz in Zuffenhausen. Trotz Regen gefiel es uns zu laufen.



2. Etappe (Bericht von Jessica, Lena, Botan, Sebastian)

An diesem Morgen sind wir von Zuffenhausen mit der U-Bahn nach Hedelfingen gefahren und von dort auf dem „Rössleweg“ gestartet. Zuerst sind wir steil die Weinberge in Hedelfingen hoch gelaufen. Als wir oben angekommen waren, haben wir eine lange Pause gemacht. Dort hatten wir eine gute Aussicht: Wir haben den Neckar gesehen, viele Stadtteile von Stuttgart und konnten sogar fast bis zur Wetterwarte schauen, wo wir gestern mit Wandern aufgehört hatten. Jetzt füllten wir auch unser „Rösslewegbuch“ aus. Nach der Pause sind wir weitergelaufen. Das Wetter war ein perfektes Wanderwetter – die Sonne hat heute gut geschienen. Die Strecke war sehr steil und hügelig und wir haben noch zwei Pausen gemacht. In dieser Etappe waren Tobias und Sebastian die „Guides“. Das bedeutet, dass sie der Gruppe vorauslaufen durften und mithilfe der Karte und der „Rössleschilder“ schauen konnten, wo die gesamte Gruppe (über 30 Kinder und drei Lehrer) weiterlaufen musste. Am meisten Spaß hat uns der Abschnitt durch den Wald gemacht. Als wir am Fernmeldeturm angekommen waren, sind wir mit der U-Bahn wieder nach Zuffenhausen gefahren. Es hat uns gut gefallen.



3. Etappe (Bericht von Simon, Jasmin, Kamila)

Am Mittwoch sind wir mit der U 15 Ruhbank (Fernsehturm) von Zuffenhausen bis zur Haltestelle Georksruhe gefahren. Dort hatten wir gestern aufgehört zu wandern. Danach sind wir tief in den Wald gelaufen, leider gab es ein paar Schleicher. Wir sind ungefähr 6 km gelaufen, aber wir dachten, wir wären 20 km gewandert, weil es uns recht lang vorkam.



Mitten im Wald bei einem Spielplatz haben wir ein Spiel gespielt. Wir mussten nämlich das Stuttgarter „Rössle“ legen mit Blättern, Stöcken und mit Blumen. Wir haben in Gruppen gespielt. Am Schluss entschieden Herr Steurer, Frau Schmitt und Herr Dengler, welche Gruppe das Rössle am schönsten auf den Waldboden gelegt hatte.




                 



Danach sind wir noch bis zur Standseilbahn am Waldfriedhof durch den Wald bei herrlichem Wetter gelaufen. Nachdem wir die Standseilbahn hinuntergefahren waren, stiegen wir in die U-Bahn ein und fuhren wieder nach Zuffenhausen zurück.



4. Etappe (Bericht von Jan, Tobias, Selena, Teresa)

Am Donnerstag sind wir mit der U 15 bis zum Hauptbahnhof gefahren und dort in die Stadtbahnlinie U 14 umgestiegen.


Anschließend sind wir am Südheimer Platz in die Seilbahn eingestiegen und zum Waldfriedhof hinauf gefahren.

„Die originalste Seilbahn zum Waldfriedhof, Stuttgart-Heslach.
Bei ihrem Bau 1929 wollte man es behäbig: Eine Seilbahn, die mitsamt Sarg und Trauergesellschaft auf die Höhe klettert, sollte […] hölzerne Wagen bekommen und im Übrigen nüchtern und sparsam sein, schwäbisch eben. Revolutionär war dafür die automatische Steuerung, die Personal sparte. Trotz neuem Antrieb von 2004 blieb die alte Technik bis heute fast unangetastet.“




Als wir oben am Waldfriedhof ankamen, sahen wir einen schönen Blumenladen. Dort mussten wir in unserem „Rösslewegbuch“ eine Aufgabe zur Seilbahn erfüllen, bevor wir weiter wanderten. Nach einer Weile fing es an zu regnen, wir waren mit der Zeit alle ein bisschen nass. Unsere Beine taten weh, weil wir in dieser Woche viel gewandert waren. Unsere Lehrer sagten, wir wären heute schon viel schneller gelaufen als noch am Anfang der Woche. Am Schluss der Etappe sind wir bis kurz vor dem Birkenkopf („Monte Scherbelino“) gewandert. Dort war die vierte Etappe offiziell zu Ende.



Wir freuen uns schon, wenn wir im Juli die fünfte und letzte Etappe wandern – dann hoffentlich bei warmem Sommerwetter – und uns zu einem Grillfest in Zuffenhausen treffen.



[Zur Veröffentlichung auf der PRZ-Website, Mai 2013]

Montag, 6. Mai 2013

Dachaufahrt der Klassen 10a/b am 25.01.2013









Die Klassen 10 a und 10 b sind in der Lernintensivwoche am Freitag, den 25.01.2013 nach Dachau in das Konzentrations-lager gefahren.
Da wir in diesem Schuljahr das Thema 2. Weltkrieg in Geschichte angefangen haben, schlug Herr Malhotra diesen Ausflug vor. Unser eigentlicher Treffpunkt war um 05:45 Uhr an der Park-Realschule Zuffenhausen, doch unser Bus kam nicht. Unsere Lehrer Herr Malhotra, Frau Glöckler und Herr Kurz wussten nicht warum, aber sie kümmerten sich darum. Um 07:30 Uhr war der Bus endlich da und wir fuhren los.
Manche schliefen während der Fahrt und die anderen spielten Nintendo DS. Die Fahrt war lang, doch wir überlebten es. Um 09:45 Uhr kamen wir endlich an. Unsere Führung begann ursprünglich um 09:00 Uhr, doch da wir zu spät kamen, sind wir als erstes in die Ausstellung gegangen, um das Arbeitsblatt, welches gleichzeitig benotet wurde, auszufüllen. In der Ausstellung stand alles was man sich hat vorstellen können und es war sehr verständlich, durch die Bilder konnte man sich auch gut in die Menschen und die Zeit hineinversetzen.
Da wir zu einer Jahreszeit fuhren, bei der Schnee lag, spührten wir auch, wie sich die Leute damals im Konzentrationslager gefühlt haben müssen, da uns mit Winterkleidung schon kalt war.
Anschließend haben wir uns einen Film angeschaut. Mit dem Film, konnte man noch genauer sehen, wie sich die Leute dort gequält haben und wie sie gelitten haben. Wir sahen, wie sie bestraft wurden und wie sie gearbeitet haben. Letzten Endes auch, wie es bei der Befreiung des Lagers einige geschafft haben frei zu kommen.
Danach bekamen wir eine Führung, überall lag Schnee und es hatte Minusgrade.
Wir wurden durch das gesamte Konzentrationslager geführt und uns wurde alles erklärt. Wir wurden in eine Wohnbaracke gebracht und uns wurde gezeigt, auf wie kleinem Raum die Gefangenen lebten.
danach wurden wir durch die Gaskammer, den Bunker und das Krematorium geführt.
Nach der Führung, um 14 Uhr, durften wir noch in Dachau rumlaufen. Um 15 Uhr war Treffpunkt am Bus und so fuhren wir wieder zurück nach Stuttgart. Es war eine interessante Erfahrung dort zu sein, wo tausende starben, um besser zu verstehen, wie es damals war. Es war oft auch sehr unheimlich. Um 18:00 Uhr- 18:30 Uhr kamen wir in Stuttgart wieder an der PRZ an. Für viele war es erschreckend, aufregend, furchteinflößend, zu kurz oder sonstiges. Es war trotzdem interessant und spannend. Man kann es nur jeden weiteren 10. Klassen empfehlen.


Sara Mirella Selimanovic, 10b
 

Montag, 25. Februar 2013

Die 10er im Ballett



Friedemann Vogel und Ensemble in "Bolero", Foto: Stuttgarter Ballett



Die Musikkurse der Klassen 10a und 10b der Park-Realschule besuchten am 01.02.2013 im Opernhaus Stuttgart die Generalprobe „Tanz//Toene“ mit den Stücken „Sssss“ von Edward Clug, „Slice to Sharp“ von Jorma Elo und „Bolero“ von Maurice Béjart.
Da wir schon bei einem öffentlichen Balletttraining waren und deshalb manche der Tänzer, wie Arman, Myriam und Rachele schon kannten, war es für uns umso spannender zuzuschauen.
Viele von uns dachten, dass es langweilig wird, da man ja viele Vorurteile gegenüber dem Ballett haben kann. Als dann das erste Stück gespielt wurde, wussten wir nicht so recht, was da im Vordergrund steht- die Musik oder die Tänzer, weil der Pianist nämlich live auf der Bühne gespielt Nocturnes von Chopin hat und Teil der Choreographie war. Außerdem saßen auch Tänzer als Zuschauer auf der Bühne. Doch die Situation, dass wir uns als Zuschauer in den Balletttänzern gesehen haben war irgendwie eine gute Idee.
Das zweite Stück „Slice to Sharp“ mit Musik von Vivaldi und Heinrich Ignaz Franz von Biber, die vom Orchester und zwei Sologeigen gespielt wurde, fing ganz leicht an und es sah aus als ob die Tänzer und Tänzerinnen Schlittschuhlaufen würden. Durch die Musik war das Ganze noch schöner und man konnte richtig darin „versinken“.
Ich hätte nicht gedacht, dass man das noch toppen könnte, bis „Bolero“, das 3. Stück kam. Obwohl es sehr „einfach“ gestaltet war, also eine rote Scheibe, das Licht und die Stühle außenherum, überraschte das Stück einen total.
Mit dem Hauptdarsteller konnte man mehr als nur zufrieden sein. Was „leicht“ aussieht, ist am schwersten zu lernen und so ein Solo im Ballett über so einen langen Zeitraum kostet bestimmt sehr viel Zeit, Geduld, Mut und vor allem Kraft.
Das war eine sehr tolle und interessante Erfahrung und ist jedem weiterzuempfehlen. Es war absolut nicht so „langweilig“ wie es einige erwartet hatten.
Sara M.S. 10b

Hier einige Schülerstimmen über den Besuch des Ballett-Trainings:

„Es war sehr interessant, welche Übungen die Balletttänzer machen müssen um warm zu werden, was sie essen dürfen und was für einen Lebensstil sie haben.“

„Ich fand es erstaunlich, dass die Tänzer dieses Training jeden Tag machen“

„Es war faszinierend und bewundernswert, wie die Balletttänzer sich bewegen und sich beim Tanzen ausdrücken können. Man hat gesehen, dass sie sehr viel Disziplin haben.“

„Ich habe ein komplett neues Bild vom Ballett bekommen.“

„Es war mal was Neues und sehr interessant so etwas mal live zu sehen.“

„Die Körperhaltung war unglaublich, man konnte die Muskeln sehen und wie sie wie eine leichte Feder getanzt haben. Das war ein toller Tag.“